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CBD-Öl für Hunde: Das Handbuch für Besitzer [2020]

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CBD ist heute einer der meist diskutierten und beliebten gesundheitsfördernde Mittel für die allgemeine Wohlheit geworden, und genießt ein hohen Ruf weltweit.

Obwohl die Wissenschaft in bezug auf CBD erst noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es genug vielversprechende Studien, die zeigen, dass CBD unter anderem bei Epilepsie, Schmerzlinderung und Angstzuständen helfen kann.

Aber nicht nur Menschen können Empfänger dieser Besserung des Wohlbefindens werden.

Es gibt mittlerweile eine wachsende Zahl wissenschaftlicher und anekdotischer Beweise dafür, dass Hunde ebenso von CBD-Öl profitieren können.

Da es viele CBD Produkte gibt und die Liste jede Woche wächst, kann dies ein Minenfeld für Hundebesitzer sein.

Deshalb haben wir diesen nützlichen Leitfaden für Hundeliebhaber erstellt, der alles enthält, was Sie über Ihr Hündchen und CBD wissen müssen.

Folgendes behandeln wir:

  • Was ist CBD?
  • Wie wirkt CBD-Öl bei Hunden?
  • Ist CBD besser als herkömmliche Hundemedikamente?
  • Was sind die Risiken von CBD-Öl für Hunde?
  • Ist CBD-Öl dasselbe wie Marihuana oder Hanföl?
  • So wählen Sie ein CBD-Produkt aus, das für Ihren Hund geeignet ist

Dann lasst uns beginnen…

Was ist CBD?

CBD-Öl, manchmal auch als Cannabisöl bekannt, ist ein Wellness-Präparat, dass sowohl Menschen als auch Hunden zugute kommt.

Es stammt aus der Cannabis- oder Marihuana-Pflanze Cannabis Sativa.

Es enthält jedoch kein THC (Tetrahydrocannabinol), die chemische Verbindung, mit der Sie sich beim Verzehr „bekifft“ oder „im Rausch”  fühlen.  CBD ist also anders als Marihuana keineswegs psychoaktiv.

Stattdessen interagiert es positiv mit dem Endocannabinoid-System (ECS), einem komplexen Zell-Messaging-System in den Körpern von Menschen sowie auch Tiere.

ECS ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und des positiven Wohlbefindens, da es Teil der 11 wichtigsten physiologischen Systeme des Körpers ist.

Es wird angenommen, dass CBD-Öl bei jedem ECS auf ähnliche Weise wirkt und dabei hilft, das natürliche Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen.

Wissenschaftliche Studien von CBD stecken noch in den Kinderschuhen und es muss noch viel mehr entdeckt werden, um vollständig beweisen zu können, wie es genau funktioniert.

Wie wirkt CBD-Öl bei Hunden?

Sowohl bei Hunden als auch bei Menschen, sind wir uns trotz den bisherigen Studien und Forschungen nicht sicher wie genau CBD unseren ECS beeinflusst.

Es gibt jedoch zunehmend Einzelberichte über Hinweise von Hundebesitzern selbst, die darauf hinweisen, dass CBD-Öl bei der Behandlung von Schmerzen wirksam ist und zur Kontrolle von Anfällen bei epileptischen Hunden beiträgt.

CBD-Öl soll auch entzündungshemmende Eigenschaften haben und besonders für Hunde behilflich sein, indem es Entzündungen um die Gelenke oder nach Verletzungen reduziert.

Es wurde auch mit anti-Übelkeit in Verbindung gebracht und trägt zur Verbesserung der Immunantwort bei.

CBD ist auch mit Verbesserungen der kognitiven Funktionen verbunden, z. B. der Unterstützung beim Umgang mit Angstzuständen oder Angstreaktionen.

Anekdoten weisen darauf hin, dass ein ausgewogenes ECS-System Ihres Haustieres ein stabiles und gesundes Energieniveau beibehält.

Dies wiederum hilft ihren Vierbeinern besser im Alltag und mit stressigen Situationen umzugehen.

Gibt es wissenschaftliche Daten, die diese anekdotischen Behauptungen stützen?

CBD Öl Für Hunde

Forschungen zu CBD-Öl und dessen gesundheitlichen Vorteilen haben positive Ergebnisse gezeigt.

Neue klinische Studien wurden bereits eingeführt, da CBD-Öl weiterhin viel Erfolg beschert.

Eine Studie der University of Reading, der University of Washington und von GW Research, Cambridge, aus dem Jahr 2019 zeigte, dass CBD-Öl ein wirksames Mittel gegen Krampfanfälle bei Tieren ist.

Darüber hinaus wurde 2017 von der CHF (Canine Health Foundation) in den USA eine der größten klinischen Studien zu CBD und Hunden gestartet.

Diese große klinische Studie befasste sich mit der Verwendung von Cannabidiol zur Behandlung von arzneimittel-resistenter Epilepsie bei Hunden.

Ist CBD besser als herkömmliche Hundemedikamente?

Einige traditionelle Schmerzmittel für Hunde können ziemlich schlimme Nebenwirkungen haben.

Wenn bei CBD-Öl die Dosierung für den Hund und seine Symptome richtig sei, sind noch keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt.

Bisherige Nachweise deuten darauf hin, dass anders als bei herkömmlichen Medikamenten, weder Niere oder Leber irgendwelche schäden von CBD-Öl tragen können. Es ist auch wichtig zu wissen,  dass CBD-Öl, das frei von THC ist, keine bekannten schädlichen psychologischen Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Allerdings gibt es noch sehr wenig Forschung darüber, welche Wechselwirkungen CBD-Öl mit Verschreibungspflichtigen Medikamenten (bei Menschen und Hunden) auslösen könnte.

Fragen Sie daher bevor Sie CBD-Öl für Hunde verwenden Ihren Tierarzt, , insbesondere wenn ihr Tier andere verschreibungspflichtige Medikamente zu sich nimmt.

Was sind die Risiken von CBD-Öl für Hunde?

Wie bei allen anderen Medikamenten besteht immer das Risiko einer Überdosierung, was wiederum zu Toxizität führen kann.

Es ist wichtig sicherzustellen die Dosis entsprechend den Symptomen ihres Hundes und dessen Gebrauch zu messen.

Da bei jedem Hund der ECS unterschiedlich fungiert, gibt es anders als für uns Menschen keine festgelegte Dosierung für CBD-Öl.

Einige Hersteller empfehlen eine Dosierung basierend auf dem Gewicht des Hundes.

Diese Richtlinien wurden allerdings durch eigene Versuche und Irrtümer entwickelt, nicht durch eine medizinische Studie.

Weitere wissenschaftliche Studien müssen abgeschlossen werden, um die Dosierung und ihre Auswirkungen bei verschiedenen Hunderassen genau zu verstehen.

Dies gilt übrigens auch, wenn Sie eine passende CBD-Öl Dosis für Angstzustände finden wollen.

Vor der ersten Verschaffung oder bei Ungewissheit wäre es empfehlenswert den Tierarzt bescheid zu sagen.  Wenn Sie eine Überdosis vermuten, bringen Sie Ihren Hund sofort zum Tierarzt.

Die Einnahme großer Mengen Marihuana war bei einer Reihe von Hunden tödlich. Überprüfen Sie daher immer genau, ob Ihr CBD kein THC enthält und aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.

Ist CBD-Öl dasselbe wie Marihuana oder Hanföl?

Alle drei sind unterschiedlich.

Sie stammen aus verschiedenen Teilen der Cannabispflanze, werden mit unterschiedlichen Methoden hergestellt und haben unterschiedliche Verwendungszwecke und Nütze.

CBD-Öl wird aus den Blättern und Blüten von Cannabispflanzen gewonnen.  Manchmal auch aus den Stängel reifer Pflanzen.

Einige Unternehmen kennzeichnen ihr CBD-Öl als Hanföl, dies ist jedoch lediglich eine Marketing Taktik oder -präferenz.  Die beiden (CBD-Öl und Hanföl) sind nicht einheitlich.

Hanföle werden aus Cannabis Samen hergestellt.  Sie enthalten weder CBD (oder zumindest sehr wenig) noch THC.

Hanföl wird als eigenständiges Nahrungsergänzungsmittel verwendet.

Marihuana ist eine Sorte der Cannabis Pflanze mit hohem THC-Gehalt.  Es hat medizinische Vorteile wie Schmerzlinderung und kann bei der Entspannung helfen.

Es ist jedoch vor allem für seine psychoaktiven Eigenschaften bekannt.

CBD und Hanf enthalten jedoch kein THC.

So wählen Sie ein CBD-Produkt aus, das für Ihren Hund geeignet ist

Lassen Sie sich zunächst von Ihrem Tierarzt beraten.

Besprechen Sie die Symptome unter denen Ihr Hund leidet, um zu prüfen ob CBD-Öl die beste Behandlungsmethode ist.

Vergewissern Sie sich, dass es noch keine bedeutenden wissenschaftlichen Studien zu den wahren Vorteilen von CBD gibt. Dies ist eine Reise des Versuchs und Irrtums für Sie und Ihren Hund. Daher ist es imperativ, dass Sie dies zuerst mit Ihrem Tierarzt besprochen haben.

Wenn Sie sich für CBD entscheiden, sind hier unsere fünf wichtigsten Punkte, auf die Sie beim Kauf Ihres Produkts achten sollten:

  • Kaufen Sie CBD als Flüssigkeit.  CBD kann in einer Vielzahl von Formen auftreten, von Gummis über Cremen bis hin zu Badebomben!  Sie könnten CBD als Hundefutter kaufen, aber die effektivste und leicht zu verabreichende Variante ist CBD-Öl.
  • Legen Sie besonderen Wert auf hohe Qualität.  Kaufen Sie bei einem vertrauenswürdigen Lieferanten, der transparent darüber ist wie sein Produkt angebaut und hergestellt wird.
  • Überprüfen Sie die Laborberichte.  Seriöse Hersteller und Lieferanten haben auf ihrer Website Laborberichte von Drittanbietern bezüglich der Reinheitsgrade der Produkte  gelistet, welche zukünftige Käufer lesen und beurteilen können.
  • Suchen Sie nach Bio.  Bio wäre die beste Wahl, aber wenn dies nicht möglich sei, dann sollte das CBD-Öl zumindest keine Pestizide, Fungizide oder Lösungsmittel enthalten.
  • Sie bekommen das, wofür Sie bezahlen.  Kaufen Sie nicht das billigste Produkt.  Je höher die Qualität und Reinheit, desto höher werden auch die Kosten sein. Es lohnt sich also, in ein teureres Produkt zu investieren, um nicht an die Qualität zweifeln zu müssen.

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