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Kann der Cannabis Wirkstoff CBD süchtig machen?

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(CBD süchtig machen?). Ein Thema bei jeder Substanz ist die Frage der Wahrscheinlichkeit, dass es eine Sucht auslösen kann. Erstens können wir über die Cannabis-Pflanze sprechen und den Grund, warum die herkömmliche Hanfpflanze eine Abhängigkeitsstörung verursachen kann und wie es sich von seinem Derivat, die Nutzhanf Pflanze, unterscheidet. Cannabis, auch Marihuana genannt, wird in Deutschland und ebenso auch in den mehrheit der anderen EU-Ländern als illegale Droge angesehen. Es ist oft mit erheblichen Nachteilen und Problemen verbunden, wenn es missbraucht oder sogar zu regelmäßig angewendet wird. Abgesehen von den Hauptnebenwirkungen von Marihuana, wie Psychoaktivität und Kognitions Störungen, ist ein weiterer berücksichtigwerter Faktor die Wahrscheinlichkeit an einer Abhängigkeitsstörung zu Cannabis zu leiden.

Der Verursacher einer Cannabis Sucht ist die Substanz THC

Zuallererst ist THC, die Hauptsubstanz von Cannabis, eine psychoaktive Substanz, die im Gehirn des Benutzers zu Verzerrungen führt, mit dem die Cannabis Nutzer „High“ werden.  Wenn das Gehirn Marihuana ausgesetzt wird, werden unsere kognitiven Fähigkeiten negativ beeinflusst, und wirkt ebenso auch auf unser Gedächtnis ein. Man wird oftmals vergesslich und vergisst dann auch die tatsächlichen Auswirkungen in der Zeit, in dem man das „High“ Gefühl erlebt hat. Die Substanz THC ist ebenso auch hauptsächlich verantwortlich für die Abhängigkeit zu Hanf.

Während die Pflanze selbst nicht unbedingt Suchtstoffe wie Nikotin in Zigaretten enthält, verursacht sie durch die Psychoaktive Wirkung auf ihre Konsumenten eine Sucht, denn viele Cannabis Konsumenten sehnen sich wiederholt nach diesem „high“ Effekt die durch die psychoaktive Substanz THC hervorgerufenen wird. Deshalb verzichten auch viele auf die benefiziellen und gesundheitsfördernden Fähigkeiten der Hanfpflanze, denn nicht allen sind die positiven Eigenschaften es wehrt die erhöte Chance an einer Cannabis Sucht zu leiden in kauf zu nehmen. Deswegen ist es für uns umso wichtiger zu erläutern, dass Cannabidiol, gewonnen aus Nutzhanf, keinerlei Verbindungen zu dem Abhängigkeitsverhältnis von Cannabis hat.

Cannabidiol ist nicht Psychoaktiv

Cannabidiol (CBD) selbst besitzt keine der negativen psychoaktiven Wirkungen, welche tatsächlich nur durch das im Cannabis vorhandene THC verursacht werden. Da Cannabis selbst einen hohen Gehalt an THC besitzt, wird CBD so extrahiert, dass in CBD nur eine vernachlässigbare Menge THC gefunden werden kann. Wie bereits erläutert, enthält die Hanfpflanze selbst keine Suchtmittel an sich, und daher wird die Abhängigkeitstörung in Folge des Marihuanakonsums hauptsächlich auf die Wirkung von THC zurückgeführt. CBD mit dem gesetzlich zulässigen Höchstgehalt an THC verursacht keine Sucht, da der Anteil an THC unter der zulässigen  0,2% keinerlei psychoaktive und somit auch Süchtig machende Auswirkungen haben kann.

Cannabidiol mit Achtsamkeit benutzen

Europaweit liegt die Konzentration von THC in zugelassenen Cannabidiol Produkten unter 0,2%. Zahlreiche Studien zu THC und CBD haben ebenfalls bewiesen, dass legal erworbener CBD keine Sucht verursacht, aber illegales CBD die ungewisse und unterschiedliche Mengen an THC beeinhalten können bei Missbrauch der Produkte zu Entzugssymptomen führen. Auch wenn die THC-Präsenz höher ist als der gesetzlich zulässige THC-Gehalt, ist es trotzdem sehr unwahrscheinlich, dass eine Abhängigkeit auftritt, da täglich große Mengen über längere Zeiträume erforderlich ist, bevor eine Abhängigkeit auftreten kann.

Daher kann legal erworbener CBD keine sucht- oder entzugsähnlichen Symptome verursachen. Außerdem haben Forschungen gezeigt, dass CBD den Kampf gegen verschiedenen Süchte tatsächlich wirksam unterstützten könnte. Im Kampf gegen Tabak, Zigaretten und Nikotin Süchte,haben Abhängige berichtet, dass CBD denen  ermöglicht hat, die Intensität der Entzugssymptome zu verringern und somit auch Effektiv die Sucht zu behandeln. Oft wird dies auf die Entspannung, Ruhe und die positive Stimmung zurückgeführt, die CBD beim Konsum hervorruft; gefühle die allen Abhängigen während der Entzugsperioden von Substanzen fehlen.

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